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Feinste Traditionsmusik aus Österreich
Spielmusik
Schönfeldinger
Vier mal Schönfeldinger
und das in einem einzigen Ensemble
bestehend aus vier Streichern!
Das ist vielleicht mehr, als es sich die ohnehin
breit gefächerte Musikerdynastie der Schönfeldingers aus Bernstein
im Burgenland jemals hätte vorstellen können.
Der Großvater hätte sich gefreut!
Der Großvater war Karl Schönfeldinger, neben
seinem Beruf als Bauer und Schneider charismatischer Musiker und
Komponist von weit über hundert Märschen, Walzern und Polkas.
Nachdem er die sogenannte Unterhaltungsmusik
der ländlichen Jahreszyklusfeste auf bis dahin ungeahnte Qualitätsniveaus
hoch gehievt hatte, fand er in reiferen Jahren noch Muße und Zeit,
mit seinen Söhnen Herbert und Gerhard und einem gewissen Julius
Schneglberger die „Spielmusik Schönfeldinger“ zu gründen.
Das war dann nicht nur eine hervorragend, ja
perfekt zusammengespielte Familienmusik, das stand damals wie heute
für eine stilsichere Interpretation der von ihr überlieferten Tanzformen.
Mit Christa, Gerald, Ralf und Gerlinde
Schönfeldinger knüpft nunmehr die dritte Generation an die Erfolge
des Großvaters und seiner Söhne an.
Erhalten haben sich dabei die Frische des Klangs,
eine Leichtigkeit in der Phrasierung, Heiterkeit und Transparenz,
in die sich mitunter auch eine Brise pannonischer Melancholie verliert.
Klassische ländliche Unterhaltungsmusik, wie sie selten zu hören
ist, getragen von der Begeisterungsfähigkeit seiner Interpreten
für Sinnlichkeit und Qualität.
Nach wie vor steht ihnen dabei die Musik
des Karl Schönfeldinger zur Seite. Der hört aus dem Jenseits aufmerksam
zu und freut sich sehr wohl.
©Peter Wagner
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