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Mozarts letztes Glas

 

 

Adagio und Rondo (KV 617) für Glasharmonika, Flöte, Oboe, Viola und Cello

 

 

Als das "Götterinstrument" wurde die Glasharmonika vor gut 250 Jahren bezeichnet. Die blinde Virtuosin Maria Eva Theresia Kirchgessner (1769 - 1808) bahnte dem Instrument den Weg in großen Konzertsäle des damaligen Europas und sorgte allerorts für großes Aufsehen.

 

Wolfgang Amadeus Mozart und dessen Vater kamen 1773 in Wien zum ersten Mal mit der Glasharmonika in Berührung. "Ach wenn wir nur eine hätten" schrieb daraufhin Leopold Mozart an seine Frau in Salzburg.

 

Für die damals euphorisch gefeierte Virtuosin Kirchgessner komponierte W. A. Mozart knapp 20 Jahre später, im Mai 1791, ein Adagio für Glasharmonika solo (KV 617a) und das Rondo und Adagio für Glasharmonika, Oboe, Flöte, Viola und Cello, KV 617.

Es sollte das letzte Kammermusikwerk von Wolfgang Amadeus Mozart sein.

Christa Schönfeldinger an der GlasharmonikaFür

Christa Schönfeldinger,

der derzeit einzigen professionellen Glasharmonikaspielerin in Europa und Mitglied des WIENER GLASHARMONIKA DUOS, ist dieses Werk eine Verpflichtung. Das Adago und Rondo, KV 617, steht sowohl in der Originalbesetzung (Glasharmonika, Flöte, Oboe, Viola, Cello) als auch in einer Barbeitung für Glasharmonika und Streichquartett zur Verfügung.

 

Weiterführende Links:

 

WIENER GLASHARMONIKA DUO

 

Musik aus Glas mit Spass

 

MOZART und der Schneider

Mozart - Partitur

KV 617 Adagio

 

KV 617 Rondo